Rückblick auf den 15. September 2017

Der 15.09. stand unter dem Motto „Fernsehen“ – ein Gefühl, dass wir in der Organisation bis kurz vor Beginn auch hatten. Es sind Dinge passiert, die so auch im Fernsehen hätten passieren können und eine spannende Sendung ergeben hätten. Aber letztendlich ging alles gut aus und kein Schienenersatzverkehr dieser unserer Welt kann die Fremden Federn verhindern. Nope, Sir.

Neben den üblichen Verdächtigen Adriane Meinhard, Dominik Barrels, Gerrit Wilanek und Lisa Schøyen aus Groningen war es uns eine besondere Freude, die auswendig vortragende Tanja Schwarz auf der Bühne begrüßen zu dürfen. So hatten wir zum ersten Mal in der Geschichte des Oldenburger Poetry Slams eine weibliche Übermacht auf der Bühne. Und das ohne Quote oder vorherige Absprachen. Dahin zu kommen hat in dieser jungsdominierten Subkultur nur entspannte 18 Jahre gedauert.

Wir durften unter anderem lernen über den Niedergang des Bademeisterberufes, Journalisten, die erste Liebe und –auch das ein Novum– das Lob des Pädagogen. Äußerst brillant war die Publikumsperformance. Ohne Zwölftonmusik das repetitive Absingen von „What is love, baby don’t hurt me“ als meditative Unterstützung für die um Entscheidung ringende Jury. Das muss man gehört haben. Meine Vermutung: es gibt im Vorfeld einen Fremde Federn-Singkreis, der vor uns geheim gehalten wird. Sachdienliche Hinweise bitte an uns.